<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
  <title>Gerüstet für den Tag – Tägliche Andachten</title>
  <subtitle>Tägliche Andachten auf der Grundlage der Bibel – ein kurzer geistlicher Impuls für jeden Tag.</subtitle>
  <link href="https://gfdt-andachten.de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" />
  <link href="https://gfdt-andachten.de/" rel="alternate" type="text/html" />
  <id>https://gfdt-andachten.de/</id>
  <updated>2026-09-04T00:00:00.000Z</updated>
  <author>
    <name>Gerüstet für den Tag</name>
  </author>
  <entry>
    <title>Ein fester Grund</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-09-04/vertrauen/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-09-04/vertrauen/</id>
    <published>2026-09-04T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-09-04T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Was es bedeutet, den eigenen Weg vertrauensvoll in Gottes Hand zu legen.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Manchmal stehen wir am Morgen auf und wissen nicht, was der Tag bringen wird. Pläne
zerbrechen, Erwartungen verschieben sich, und wir spüren, wie wenig wir eigentlich in
der Hand haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade dann lädt uns dieser Vers ein, unsere Wege nicht krampfhaft festzuhalten,
sondern sie bewusst Gott anzuvertrauen. „Befiehl dem HERRN deine Wege“ – das ist kein
Aufruf zur Passivität, sondern zu einem tiefen Vertrauen: Ich darf loslassen, weil ein
anderer trägt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nimm dir heute einen Moment, um eine konkrete Sorge in Gottes Hände zu legen. Nicht,
weil sie unwichtig wäre, sondern weil sie bei ihm gut aufgehoben ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gebet:&lt;/strong&gt; Herr, ich lege meinen heutigen Tag in deine Hände. Schenke mir Vertrauen,
wo ich nur Ungewissheit sehe. Amen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Licht für den nächsten Schritt</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-09-03/licht/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-09-03/licht/</id>
    <published>2026-09-03T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-09-03T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Gott gibt uns oft nicht den ganzen Plan, aber Licht für den nächsten Schritt.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Eine Leuchte auf einem dunklen Weg zeigt selten das ganze Ziel. Sie zeigt den nächsten
Schritt – und den übernächsten, sobald wir weitergegangen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht wünschst du dir Klarheit über die großen Fragen deines Lebens. Doch oft
schenkt Gott uns kein Flutlicht, das alles auf einmal ausleuchtet, sondern genug Licht
für den nächsten Schritt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das reicht. Wer dem Licht folgt, das er hat, findet den Weg – auch wenn er das Ende
noch nicht sieht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gebet:&lt;/strong&gt; Herr, danke, dass dein Wort mir leuchtet. Hilf mir, den nächsten Schritt
zu gehen, auch wenn ich das Ganze noch nicht überblicke. Amen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>In der Stille</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-09-02/stille/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-09-02/stille/</id>
    <published>2026-09-02T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-09-02T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Warum es sich lohnt, mitten im Lärm des Alltags still zu werden.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Unser Alltag ist laut. Nachrichten, Aufgaben, Erwartungen – alles ruft nach
Aufmerksamkeit. In diesem Lärm klingt die Einladung fast fremd: „Seid stille.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stille ist nicht Leere. Sie ist der Raum, in dem wir wieder hören können – auf uns
selbst, auf andere und auf Gott. Erst wenn die vielen Stimmen leiser werden, erkennen
wir wieder, wer im Zentrum steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Suche dir heute bewusst einen kurzen Augenblick der Stille. Kein Handy, keine Aufgabe –
nur du und die Gegenwart Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gebet:&lt;/strong&gt; Herr, hilf mir, still zu werden. Lass mich in der Stille neu erkennen, dass
du Gott bist. Amen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Du bist ein Prophet</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-08-12/du-bist-ein-prophet/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-08-12/du-bist-ein-prophet/</id>
    <published>2026-08-12T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-08-12T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Ihr Verständnis wächst schrittweise – Jesus deckt auf, nicht um zu vernichten, sondern um zu zeigen, wer er ist.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Die Frau erkennt hier eine wichtige Einzelheit. Sie hat noch nicht das vollkommene Bild, aber ein wichtiger Punkt ist ihr klar geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus deckt ihre Sünde auf, ohne sie zu beschönigen. Ihre gegenwärtige Beziehung entspricht nicht einer rechtmäßigen Ehe.Die Frau hatte über ihren Durst gesprochen. Jesus spricht plötzlich über ihre Schuld.
Sie wollte Wasser. Jesus zeigt ihr ihr das Leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Reaktion darauf ist beachtlich.
Sie sagt nicht: „Du hast mich erwischt!“ und sie sagt auch noch nicht: „Du bist der Christus!“
Ihr Verständnis wächst schrittweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Prophet ist in der Bibel nicht bloß jemand, der die Zukunft vorhersagt. Ein Prophet ist ein von Gott bevollmächtigter Sprecher, dem Gott Dinge offenbaren kann, die der natürliche Mensch nicht wissen kann.
Und genau das erlebt sie gerade.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus deckt ihre verborgene Schuld nicht auf, um sie zu vernichten, sondern um sie aus der Selbsttäuschung herauszuführen und ihr zu zeigen, wer er selbst ist.
Und Vers 19 zeigt den ersten Schritt dieser Erkenntnis: „Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.“
Sie hat noch nicht alles verstanden. Aber sie hat verstanden: Dieser Jesus sieht mich vollständig. Er kennt die Wahrheit über mich. Und er spricht mit einer Autorität, die nicht von dieser Welt ist.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Wahr, aber nicht die Wahrheit</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-08-09/wahr-aber-nicht-die-wahrheit/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-08-09/wahr-aber-nicht-die-wahrheit/</id>
    <published>2026-08-09T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-08-09T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Wie oft sagen wir etwas Wahres, aber nicht DIE Wahrheit? Wahrhaftigkeit ist mehr als richtige Fakten.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Sie wollte nicht ehrlich sein, sie wollte es verheimlichen. Sonst hätte sie gesagt &amp;quot;weißt du, Herr, der Mann der bei mir schläft ist garnicht mein richtiger Mann... Ich weiß das ist nicht gut, aber es ist gerade schwierig für mich&amp;quot;.
Nein sie versucht sich raus zu winden. Wie bei Abraham, als er sagte das seine Frau seine Schwester ist. Es ist eine Lüge, auch wenn die Behauptung wahr ist. Sie sagt etwas wahres aber nicht DIE WAHRHEIT!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wir können das 1 zu 1 auf uns beziehen. Wie oft sagen wir etwas wahres aber nicht die Wahrheit? Und wie oft rechtfertigen wir uns dabei?
Das Prinzip ist heute genauso relevant. Wir machen es bloß häufig subtiler:
Der Chef fragt:
„Warum ist die Aufgabe noch nicht fertig?“
Und man antwortet:
„Ich hatte heute ziemlich viele andere Sachen zu erledigen.“
Das kann völlig wahr sein. Aber wenn die eigentliche Wahrheit lautet:
„Ich hatte keine Lust, habe die Aufgabe vor mir hergeschoben und mich deshalb mit anderen Dingen beschäftigt“, dann wurde die Wahrheit benutzt, um die Wahrheit zu verdecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder jemand fragt:
„Hast du dich über ihn geärgert?“
Und wir sagen:
„Nein, ich war nur enttäuscht.“
Vielleicht stimmt das. Aber wenn hinter dieser „Enttäuschung“ eigentlich Zorn, verletzter Stolz und Bitterkeit stehen, haben wir vielleicht gerade eine elegante Form der Selbsttäuschung betrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder wir sagen über unser geistliches Leben:
„Ich habe gerade einfach eine schwere Phase.“
Auch das kann stimmen. Aber manchmal bedeutet es in Wirklichkeit:
„Ich weiß, was Gott von mir verlangt, aber ich möchte es nicht tun.“
Die Aussage ist dann nicht unbedingt falsch. Sie ist nur nicht ehrlich genug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus sät seine Samen nur auf Wahrheit. Dort wo wir uns verstecken, wie Adam im Garten Eden, muss er aufdecken, dass wir nackt sind. Das kann schmerzhaft und beschämend sein.
Der Satan arbeitet mit Wahrheit, die aus ihrem Zusammenhang gerissen oder falsch angewandt wird. Schon bei der Versuchung Jesu in Matthäus 4 zitiert er tatsächlich die Heilige Schrift, aber er gebraucht Gottes Wahrheit, um Jesus zu einer falschen Handlung zu verleiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Prinzip ist deshalb nicht:
„Alles, was wahr ist, ist automatisch wahrhaftig.“
Sondern:
Wahrhaftigkeit bedeutet, die Wahrheit nicht manipulativ so auszuwählen, dass dadurch ein falscher Eindruck entsteht.
Das ist viel anspruchsvoller.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Der Finger in der Wunde</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-08-07/finger-in-der-wunde/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-08-07/finger-in-der-wunde/</id>
    <published>2026-08-07T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-08-07T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Jesus deckt auf, weil er heilen will – wie ein Arzt, der die Wunde zuerst öffnen muss.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Jesus legt den Finger genau in die Wunde. Es wirkt fast überraschend. Eben noch spricht Jesus von lebendigem Wasser, von der Gabe Gottes und vom ewigen Leben. Doch plötzlich richtet Er das Gespräch auf einen ganz anderen Punkt: „Rufe deinen Mann.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus wechselt das Thema nicht, er geht zum Kern des Problems. Die Samariterin sehnte sich nach Erfüllung, Frieden und echter Liebe. Doch ihr Herz war verwundet. Fünf Männer hatte sie gehabt, und der, mit dem sie nun lebte, war nicht ihr Mann. Immer wieder hatte sie versucht, ihren Durst an den falschen Quellen zu stillen. Nun legt Jesus den Finger genau auf diese Wunde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So handelt der Herr auch heute. Er spricht nicht nur oberflächlich über unsere Probleme. Er deckt auf, was tief in unserem Herzen verborgen liegt. Stolz, Unvergebenheit, Schuld, falsche Sicherheiten oder ungeordnete Begierden, nichts bleibt vor Seinem Blick verborgen. Das kann schmerzhaft sein. Doch Jesus tut das niemals, um zu verletzen oder zu beschämen. Er deckt auf, weil Er heilen will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Arzt, der eine Wunde behandelt, muss sie zuerst öffnen und reinigen. Das schmerzt. Würde er den Schmerz meiden, bliebe die Entzündung bestehen. Genauso handelt Christus. Er verschweigt die Wahrheit nicht. Seine Liebe zeigt sich gerade darin, dass Er uns nicht in unserer Sünde und unserem Elend lässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb sollten wir nicht vor diesem heiligen Schmerz fliehen. Wenn Gottes Wort uns überführt und der Heilige Geist unser Gewissen trifft, ist das ein Ausdruck der Gnade. Der Herr deckt nur das auf, was Er auch vergeben, reinigen und heilen möchte. Er reißt keine Wunde auf, um sie offen zu lassen. Er ist derselbe, der das lebendige Wasser schenkt, das den tiefsten Durst der Seele stillt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht zeigt Christus dir gerade einen Bereich deines Lebens, den du lieber verborgen halten würdest. Widerstehe nicht Seiner Stimme. Halte diesen Schmerz aus und bringe Ihm alles im Gebet. Denn die Hand, die die Wunde berührt, ist dieselbe Hand, die am Kreuz für unsere Schuld durchbohrt wurde. Er allein kann das heilen, was kein Mensch und keine irdische Quelle jemals stillen kann.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Gib mir dieses Wasser</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-07-13/gib-mir-dieses-wasser/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-07-13/gib-mir-dieses-wasser/</id>
    <published>2026-07-13T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-07-13T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Suche ich Christus, damit mein Leben leichter wird – oder weil ich ihn selbst brauche?</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Die Worte der Frau zeigen, dass sie Jesu Aussage zwar ernst nimmt, aber noch missversteht: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich nicht dürste und nicht hierherkommen muss, um zu schöpfen!“ Sie erkennt, dass Jesus etwas Besonderes anzubieten hat. Deshalb nennt sie ihn respektvoll „Herr“ und bittet ihn darum. Doch ihre Gedanken bleiben noch beim natürlichen Wasser. Sie wünscht sich Erleichterung im Alltag, nicht die Erfüllung ihres tiefsten geistlichen Mangels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade darin erkennen wir uns oft selbst wieder. Wie häufig suchen wir Jesus vor allem deshalb, weil wir hoffen, dass er unsere Mühen leichter macht, unsere Probleme löst oder uns Belastungen abnimmt. Christus lädt uns tatsächlich ein, mit allem zu ihm zu kommen. Doch sein größtes Geschenk besteht nicht darin, unser äußeres Leben angenehmer zu machen, sondern unser inneres Leben zu erneuern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frau denkt an den schweren Weg zum Brunnen. Jesus spricht aber von einer viel tieferen Not: dem Durst der Seele. Der Mensch spürt diesen Durst oft, ohne ihn richtig einordnen zu können. Er versucht ihn mit Erfolg, Besitz, Beziehungen oder Ablenkung zu stillen. Doch nichts davon kann uns dauerhaft erfüllen. Christus allein kann geben, was kein Mensch und keine Leistung schenken kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemerkenswert ist aber auch ihre Bitte: „Gib mir dieses Wasser.“ Obwohl sie Jesu Worte noch nicht vollständig versteht, wendet sie sich an ihn. Das ist ein wichtiger Schritt. Wer ehrlich sucht und seine Hoffnung auf Christus setzt, geht an die richtige Adresse. Vollständige Erkenntnis ist nicht die Voraussetzung, um zu Jesus zu kommen. Aber wer zu ihm kommt, muss bereit sein, sich von ihm korrigieren und belehren zu lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen wir uns deshalb: Suche ich Christus hauptsächlich, damit mein Leben einfacher wird, oder weil ich ihn selbst brauche? Erwarte ich von ihm nur Hilfe für meine äußeren Umstände oder die Erneuerung meines Herzens? Bin ich bereit, meine eigenen Vorstellungen loszulassen und mich von seinem Wort verändern zu lassen? Und komme ich mit meinem Durst wirklich zu Christus, oder versuche ich immer noch, ihn an den Brunnen dieser Welt zu stillen?&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Eine Quelle bis ins ewige Leben</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-07-09/quelle-ewiges-leben/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-07-09/quelle-ewiges-leben/</id>
    <published>2026-07-09T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-07-09T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Nichts Irdisches stillt den tiefsten Durst dauerhaft – der Schwerpunkt liegt auf dem Geber.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Jesus greift das Wasser aus dem Brunnen als Ausgangspunkt auf, um eine weit tiefere Wirklichkeit zu offenbaren. Das Wasser Jakobs stillt den Durst nur für eine begrenzte Zeit. Wer davon trinkt, muss immer wieder zurückkehren. Damit beschreibt der Herr Jesus eine nicht nur körperliche Tatsache, sondern macht zugleich deutlich, wie begrenzt alles Irdische ist. Nichts, was diese Welt bietet, vermag den tiefsten Durst des Menschen dauerhaft zu stillen.
Dem stellt Jesus sein eigenes Geschenk gegenüber: „das Wasser, das ich ihm geben werde“. Der Schwerpunkt liegt nicht auf dem Wasser selbst, sondern auf dem Geber. Nur Christus besitzt das, was den Menschen wirklich erfüllt. Was Er schenkt, wirkt nicht nur von außen, sondern verändert den Menschen von innen. Sein Wasser wird in dem Gläubigen selbst zu einer Quelle, die unaufhörlich bis ins ewige Leben quillt. Das Leben, das Christus gibt, ist kein vergänglicher Vorrat, sondern eine bleibende Wirklichkeit, deren Ursprung in Ihm selbst liegt.
Dieser Vers offenbart die völlige Genüge Christi. Wir suchen oft Erfüllung in Erfolg, Besitz, Anerkennung oder religiöser Leistung. Doch all diese Brunnen müssen immer wieder neu aufgesucht werden und lassen den Durst letztlich bestehen. Christus allein schenkt das Leben, das den Menschen mit Gott versöhnt und innerlich erfüllt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für uns liegt darin eine wichtige Erinnerung. Auch wir stehen in der Gefahr, unsere Freude und Kraft wieder aus den Brunnen dieser Welt schöpfen zu wollen. Doch geistliche Früchte wachsen dort, wo wir täglich aus Christus leben, seinem Wort glauben und in der Gemeinschaft mit Ihm bleiben. Die Quelle liegt nicht in unserer Kraft, sondern in seiner Unerschöpflichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fragen dich einmal: wo suche ich Erfüllung? Glaube ich wirklich, dass Christus allein meinen tiefsten Durst stillen kann? Lebe ich täglich aus der Quelle, die Er gegeben hat, oder versuche ich mein Herz an Brunnen zu sättigen, die immer wieder leer werden?&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Größer als Jakob?</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-07-07/groesser-als-jakob/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-07-07/groesser-als-jakob/</id>
    <published>2026-07-07T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-07-07T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Ist Christus wirklich größer als meine Sorgen? Nicht Christus muss wachsen, sondern unser Blick auf ihn.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Die Frage der Samariterin wirkt zunächst ganz natürlich. Vor ihr steht ein müder Mann ohne Eimer. Neben ihr liegt ein Brunnen, der seit Generationen Wasser gibt. Jakob hatte ihn gegraben. Jakob hatte daraus getrunken. Seine Söhne ebenso. Sogar das Vieh wurde daraus versorgt. Dieser Brunnen hatte sich über Jahrzehnte bewährt. Sollte dieser Fremde wirklich etwas Besseres bieten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch hinter ihrer Frage steckt mehr als bloße Neugier. Sie misst Jesus an dem, was sie kennt. Sie beurteilt den Sohn Gottes nach den Maßstäben ihrer bisherigen Erfahrungen. Kann dieser Mann wirklich größer sein als Jakob?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau an diesem Punkt stehen auch wir auch immer wieder.
Wir würden die Frage vermutlich nicht so formulieren. Aber unser Herz stellt sie oft auf andere Weise: Ist Christus wirklich größer als meine Sorgen? Größer als meine Krankheit? Größer als meine Zukunftsängste? Größer als finanzielle Unsicherheit? Größer als die Schuld meiner Vergangenheit? Größer als die Menschen, auf die ich mich stütze? Größer als das, was mir bisher Sicherheit gegeben hat?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oft kennen wir die richtige Antwort mit dem Verstand. Natürlich ist Jesus größer. Doch sobald Schwierigkeiten auftreten, zeigt sich, worauf unser Herz tatsächlich vertraut. Dann erscheinen die Probleme riesig und Christus klein. Wir reden mehr über unsere Umstände als über unseren Herrn. Unsere Gedanken kreisen unaufhörlich um den Brunnen, um das Sichtbare, Greifbare und Vertraute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Samariterin konnte sich nicht vorstellen, dass jemand mehr geben könnte als das Wasser aus Jakobs Brunnen. Ihr Blick reichte nur bis zu dem, was sie sehen konnte. Wie leicht geht es uns genauso. Wir erwarten Hilfe von dem, was sich in der Vergangenheit bewährt hat, von Menschen, von unseren Fähigkeiten oder von günstigen Umständen. Dabei steht der Herr selbst vor uns.
Bemerkenswert ist auch, dass Jesus ihre Frage zunächst gar nicht beantwortet. Er beginnt keine Diskussion über Jakob. Er muss seine Größe nicht beweisen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Glaube wächst nicht dadurch, dass Christus größer gemacht wird, denn er ist es längst. Wachsen muss unser Blick auf Ihn.
Darum lohnt es sich, heute ganz persönlich zu fragen: Wo zweifle ich praktisch daran, dass Jesus größer ist? Wo vertraue ich mehr auf meinen eigenen „Brunnen“ als auf den Herrn? Welche Sorge nimmt in meinen Gedanken mehr Raum ein als Christus selbst?
Vielleicht kennen wir die biblisch richtige Antwort schon lange. Aber der Herr sucht nicht nur unser Bekenntnis, sondern unser Vertrauen. Denn Er ist nicht nur größer als Jakob. Er ist größer als alles, was uns Angst macht, alles, was uns Sicherheit zu geben scheint, und alles, woran wir unser Herz hängen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Lebendiges Wasser</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-24/lebendiges-wasser/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-24/lebendiges-wasser/</id>
    <published>2026-06-24T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-24T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Jesus begegnet uns immer wieder mitten im Alltag und bietet uns das Wasser des Lebens an.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Lebendiges Wasser. Im griechischen und auch im aramäischen bezeichnete man so das frische Quellwasser, als lebendiges Wasser. Kann man doch gut nachvollziehen, kühles Wasser kann unglaublich belebend sein. Gerade aktuell merken wir das alle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ist also eine Frau die um die sechste Stunde, eine Zeit in welcher alle bereits ihr Wasser geholt hatten. Bei uns wurden die Tage an unsere Wohnung Balkone angebracht, die Bauarbeiter waren nicht so töricht und haben sich mittags in der prallen Sonne, an die Sonnenseite gestellt, um dort den Balkon aufzubauen, da wären sie vergangen unter dem Druck der Hitze. Sie haben lieber bis abends gewartet. Aber die Frau am Jakobsbrunnen machte genau das: sie ging zu einer außerordentlich ungünstigen Zeit Wasser holen. Es gibt viele mögliche Gründe. Sie war allein, vielleicht musste sie vormittags arbeiten, vielleicht hatte sie etwas abgehalten, wir wissen es nicht genau. Ich halte es aber am wahrscheinlichsten das sie die anderen einfach meidete. Sie konnte die Blicke, das getuschel, das geraune nicht mehr ertragen. Vielleicht ist sie deswegen schon mal in Tränen ausgebrochen. Wie gesagt wir wissen nicht warum, aber es muss ein triftigen Grund gewesen sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun sitzt da ein frommer Jude ohne Eimer ohne strick und bietet der &amp;quot;starken single Frau&amp;quot;, die doch eigentlich alles unter Kontrolle hat, lebendiges Wasser an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kann er denn ohne Gefäß schöpfen? Kann er denn den lau gewordenen Brunnen wieder kühl machen, wie am Morgen oder abends? Will er denn nicht auf die anderen acht geben, ist ihm egal was die anderen Juden über ihn sagen, wenn er öffentlich mit &amp;quot;so einer Frau&amp;quot; spricht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie oft sind wir diese Frau? Wie oft kommen wir beschmutzt und dreckig von der Sünde die wir wieder zugelassen haben, verschwitzt, weil wir uns mal wieder in Arbeit gestürzt haben, anstatt zu fragen, was Gott möchte, wie oft sind wir unwürdig an diesen Ort gekommen, an den wir immer wieder kommen weil er unseren Durst nicht stillt? Wie oft finden wir uns in unseren sündigen Neigungen verstrickt wieder, irgendwo in der Dunkelheit wo uns keiner sieht, wie oft starren wir ins Handy nachdem wir 2 Stunden gescrollt haben, ohne Sinn und Verstand. Und dann passiert das Wunder, ein Bild, ein Gedanke, ein vers, ein Wort. Und Jesus begegnet uns, jedes Mal neu, er begegnet uns und bietet uns das Wasser an was er selbst ist, das Wasser des Lebens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht verwechseln, das eine ist die Anwendung für unser tägliches Leben, das andere ist die Auslegung der Schrift. Jesus bietet der Frau am Jakobsbrunnen ewiges Leben an, dieses brauchen wir nicht jeden Tag neu, wenn wir es haben, dann ist es ewig da. Aber die Situation ist oft die selbe, unsere Quelle, die wir für andere sein sollen ist verstopft, und nur das wahre und klare Wasser des Wort Gottes kann unsere gänge freispülen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Matthäus 11,28] Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Die Gabe Gottes erkennen</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-22/die-gabe-gottes/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-22/die-gabe-gottes/</id>
    <published>2026-06-22T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-22T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Wie klein sind unsere Sorgen im Vergleich zu dieser Hoffnung – wie ein Baum an der Quelle.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Wenn wir doch die Gabe Gottes erkennen würden, wenn wir ergreifen würden was es ist, was Jesus uns gibt, dann würden wir anders leben. Wir würden mit Paulus sagen:
[Philipper 1,21] Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn.
Aber wir sind nicht Paulus, und wir erkennen auch die Gabe Gottes nicht, zumindest oftmals. Dabei möchte Gott uns etwas geben, was er sich von Anfang an für uns gedacht und gewünscht hat. Er will das wir ewig bei ihm sein, ewig an der Quelle sind und von ihm leben. Er will das wir ewig leben, wie ein Baum direkt an der Quelle.
Es gibt dieses wunderschöne Bild eines Baumes im Krka Nationalpark. Dort steht direkt im Wasserfall ein großer Baum. Es ist eine große Silberweide welche herrlichen Schatten spendet und eine idyllische Atmosphäre schafft.
So stell ich mir das ewige Leben vor. Dauerhaft einen uberlsufenden Becher, alles was wir zum Leben brauchen im Überfluss, nicht nur leben sondern ewig leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie klein sind doch unsere Sorgen, im Vergleich zur Größe dieser Hoffnung, dieser Gewissheit. Was soll mich mein Leid von heute quälen wenn ich morgen schon bei Jesus sein könnte?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einer der die Gabe Gottes erkannte, hing mit Jesus am Kreuz, aber nicht schuldlos, wie Jesus, sondern zu hundert Prozent schuldig. Aber dieser Kriminelle erkannte etwas, wenn er auch nicht viel im Leben erkannt hatte, er erkannte was Jesus da tat. Ein schuldloser Mann Gottes, geht ans Kreuz, lautlos, ohne zu murren, ohne recht einzufordern. Das muss der Messias sein.
[Lukas 23,43] Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!
Und sofort war der Mann am Kreuz, der eben noch verzweifelte, weil die Schmerzen so schlimm waren, hoffnungsvoll und freudig, denn auf ihn wartete Jesus, auf ihn wartete das ewige Leben.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Begegnung über Grenzen</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-21/begegnung-ueber-grenzen/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-21/begegnung-ueber-grenzen/</id>
    <published>2026-06-21T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-21T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Jesus sieht zuerst den Menschen – bevor er belehrt, begegnet er; bevor er fordert, wendet er sich zu.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Die Szene am Jakobsbrunnen wirkt zunächst unscheinbar. Die Jünger sind unterwegs, um Nahrung zu kaufen. Jesus bleibt allein zurück. Gerade diese scheinbare Nebensächlichkeit macht deutlich, dass das Folgende kein Zufall ist. Niemand drängt Jesus zu diesem Gespräch, niemand beobachtet ihn, niemand erwartet von ihm, dass er sich einer einzelnen Frau zuwendet. Er sucht keine Bühne und keine Anerkennung. Er ist einfach da und begegnet einem Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Reaktion der Frau zeigt, wie außergewöhnlich diese Begegnung ist. Sie ist überrascht, ja beinahe verwundert, fast empört. Nicht weil ein Fremder um Wasser bittet, sondern weil dieser Fremde ein Jude ist und sie eine Samariterin.
Zwischen Juden und Samaritern lagen Jahrhunderte gegenseitiger Ablehnung. Man teilte zwar Teile derselben Geschichte und bekannte sich beide zum Gott Israels, aber die Unterschiede in Herkunft, Anbetung und Tradition hatten tiefe Gräben geschaffen. Misstrauen und Verachtung waren gewachsen, am Ende sogar oftmals Hass. Man ging sich aus dem Weg. Man sprach nicht miteinander, wenn man es vermeiden konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch nicht nur ihre Herkunft machte diese Begegnung ungewöhnlich. Sie war eine Frau. In der damaligen Kultur galt es für einen jüdischen Lehrer als unangemessen, öffentlich ein längeres Gespräch mit einer fremden Frau zu führen. Viele Rabbiner hätten bewusst Abstand gehalten, um jeden Anschein von niederen Absichten zu vermeiden. Jesus dagegen lässt sich nicht von gesellschaftlichen Schranken bestimmen. Er sieht zuerst den Menschen, den verlorenen Menschen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei missachtet er weder Gottes Gebote noch verwischt er Unterschiede. Er macht aus der Samariterin keine Jüdin und nennt Irrtum später nicht Wahrheit. Aber bevor er belehrt, begegnet er. Bevor er korrigiert, macht er sich nahbar. Bevor er fordert, wendet er sich ihr zu. Darin wird etwas vom Herzen Gottes sichtbar: Jesus wartet nicht erst darauf, dass Menschen alle Voraussetzungen erfüllen. Er beginnt nicht mit Distanz, sondern mit Zuwendung. Er überschreitet Grenzen, die Menschen errichtet haben, ohne die Wahrheit aufzugeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist auch für uns eine stille, aber tiefgehende Mahnung. Wie leicht teilen wir Menschen in „uns“ und „die anderen“ ein. Herkunft, Kultur, politische Überzeugungen, soziale Schichten oder religiöse Prägungen werden zu Mauern, hinter denen wir bleiben. Wir sprechen lieber über Menschen als mit ihnen. Wir begegnen ihnen als Kategorien und nicht als Personen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus zeigt einen anderen Weg. Er sieht nicht zuerst den Fremden, sondern den Menschen. Er sieht nicht zuerst die Geschichte der Trennung, sondern die Möglichkeit der Begegnung. Seine Liebe wird nicht durch Vorurteile begrenzt und seine Gnade nicht durch menschliche Grenzen aufgehalten.
Darum darf auch die Gemeinde Jesu kein Ort sein, an dem Mauern gepflegt werden, sondern ein Ort, an dem Menschen erfahren, dass Christus sie anspricht. Denn der Herr, der sich nicht scheute, mit einer Samariterin zu reden, ist derselbe Herr, der auch heute Menschen sucht, die sich fern fühlen, die ausgegrenzt sind oder die meinen, sie gehörten nicht dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Noch wissen wir aus diesen Versen nicht, wohin dieses Gespräch führen wird. Aber schon jetzt wird deutlich: Wo Jesus einem Menschen begegnet, sind Herkunft, Geschlecht und alte Feindschaften nicht das, was zählt. Das Erste ist, dass der Sohn Gottes selbst das Gespräch beginnt.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Der müde Heiland am Brunnen</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-18/der-muede-heiland/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-18/der-muede-heiland/</id>
    <published>2026-06-18T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-18T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Der Schöpfer des Wassers sitzt durstig am Brunnen – so tief ging seine Erniedrigung.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Der ewige Sohn Gottes, durch den alles geschaffen wurde, sitzt erschöpft am Brunnen. Johannes zeigt uns keinen unnahbaren Christus, sondern den Mensch gewordenen Sohn Gottes. Er wurde müde, hungrig und durstig. Er nahm unsere menschliche Natur wirklich an, aber ohne Sünde. Gerade deshalb kann er ein vollkommener Hoherpriester sein, der mit den Schwachheiten der Menschen Mitleid hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Hebräer 4,15] Wir haben ja [an ihm] nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid mit unseren Schwachheiten haben könnte, sondern einen solchen, der in allen Stücken in gleicher Weise [wie wir] versucht worden ist, nur ohne Sünde .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch die Müdigkeit Jesu hält ihn nicht von seinem Auftrag ab. Der müde Heiland sucht keine Schonung vor Menschen, sondern eine verlorene Seele.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schöpfer des Wassers sitzt durstig am Brunnen, damit er einer Sünderin das Wasser des ewigen Lebens schenken kann. So tief ging seine Erniedrigung. Er wurde arm, damit wir reich würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus kennt Müdigkeit nicht nur aus der Ferne, sondern aus eigener Erfahrung. Und selbst als er müde war, hörte seine Liebe nicht auf.
Der müde Jesus am Brunnen ist kein Zeichen seiner Schwäche, sondern seiner Gnade. Denn der, der erschöpft am Brunnen saß (um eine Sünder in zu retten), ging entschlossen bis ans Kreuz, um Sünder zu retten. Darum dürfen wir ihm vertrauen: Der Heiland, der unsere Schwachheiten kennt, wird für die Seinen niemals zu müde, um zu lieben und zu bewahren.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Gib mir zu trinken</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-18/gib-mir-zu-trinken/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-18/gib-mir-zu-trinken/</id>
    <published>2026-06-18T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-18T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Nicht die Frau sucht Jesus – Jesus spricht sie an. Christus bittet, um geben zu können.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Es ist erstaunlich, wie dieser Vers beginnt. Nicht die Frau sucht Jesus, sondern Jesus spricht sie an. Sie kommt mit ihrem Krug zum Brunnen, beschäftigt mit den gewöhnlichen Aufgaben des Tages, und doch wartet dort der Herr auf sie. Sie denkt sie brauch Wasser, aber Christus weiß was sie wirklich braucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Gib mir zu trinken!“ Das sind die Worte eines durstig und erschöpften Menschen. Der ewige Sohn Gottes, durch den alle Dinge geschaffen wurden, sitzt erschöpft am Brunnen und bittet um einen Schluck Wasser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch hinter dieser einfachen Bitte verbirgt sich mehr. Jesus hat nicht nur Durst nach Wasser. Er ist gekommen, um eine verlorene Seele zu gewinnen. Seine Worte sind der Anfang eines Gesprächs, das die Frau schließlich zum lebendigen Wasser führen wird. Christus bittet, um geben zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie oft handelt der Herr genauso! Er begegnet Menschen mitten in ihrem Alltag. Nicht erst, wenn sie nach ihm fragen, sondern während sie ihren gewöhnlichen Beschäftigungen nachgehen. Er spricht den an, der ihn nicht sucht. Er beginnt das Gespräch. Er klopft an die Tür. Die Initiative geht von ihm aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch etwas fällt auf: Es ist eine Samariterin. Eine Frau, die von den Juden verachtet wurde und noch dazu eine Frau, deren Leben voller Schuld war. Doch der Herr Jesus scheut sich nicht, sie anzusprechen. Jesus hat keine Angst vor Sundern. Seine Gnade lässt sich nicht von menschlichen Grenzen, Vorurteilen oder vergangenen Sünden aufhalten. Kein Sünder ist zu unbedeutend, kein Leben zu verworren, keine Vergangenheit zu dunkel für den Heiland.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht empfindest du heute eher deinen Mangel als deine Stärke. Vielleicht bist du wie diese Frau: beschäftigt, belastet oder innerlich leer. Dann höre, wie Christus auch dir begegnet. Er wartet nicht darauf, dass du zuerst alles in Ordnung bringst. Er kommt dir entgegen. Und derselbe, der um Wasser bat, spricht später: „Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten.“
Der müde Heiland am Brunnen ist zugleich der allgenügende Retter. Er ruft uns, um zu retten. Und wer zu ihm kommt, wird nicht leer ausgehen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Er musste durch Samaria</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-13/er-musste-durch-samaria/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-13/er-musste-durch-samaria/</id>
    <published>2026-06-13T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-13T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Ein göttliches „Muss“ – was für den Menschen ein gewöhnlicher Ort ist, ist für Gott der Schauplatz seiner Gnade.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Auf den ersten Blick klingt dieser Satz wie eine bloße Reisebeschreibung. Doch Johannes sagt nicht einfach, dass Jesus durch Samaria ging, sondern dass er gehen musste. Geografisch gab es andere Wege. Viele Juden umgingen Samaria sogar bewusst. Dieses „Müssen“ war deshalb nicht in erster Linie ein geografisches, sondern ein göttliches &amp;quot;Muss&amp;quot;. Dasselbe Wort verwendet Johannes schon im Kapitel drei, wenn Jesus sagt, dass der Sohn des Menschen erhöht werden muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Gott, der Jakob führte, Joseph bewahrte und seine Verheißungen über Jahrhunderte nicht vergaß, hat auch hier alles vorbereitet. Was für den Menschen wie ein gewöhnlicher Ort erscheint, ist für Gott der Schauplatz seiner Gnade. In Sichar wartet eine Frau, die noch nichts ahnt aber Christus ist bereits unterwegs zu ihr.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Nach Gottes Zeitplan</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-12/gottes-zeitplan/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-12/gottes-zeitplan/</id>
    <published>2026-06-12T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-12T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Nicht jede offene Tür soll mit Gewalt durchschritten werden – Christus lief seiner Stunde nicht voraus.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Es gibt Zeiten, in denen Gott Türen öffnet und Frucht schenkt. Doch gerade dann besteht die Versuchung, menschliche Konflikte zu provozieren oder die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In den heutigen Versen sehen wir den Herrn Jesus auf dem Höhepunkt eines wachsenden Dienstes. Immer mehr Menschen kamen zu ihm. Seine Jünger tauften, und die Zahl seiner Nachfolger übertraf bereits die des Johannes. Doch anstatt die öffentliche Aufmerksamkeit auszukosten oder die religiösen Führer herauszufordern, zieht sich Jesus aus Judäa zurück und geht nach Galiläa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johannes macht deutlich, dass die Pharisäer von Jesu wachsendem Einfluss erfahren hatten. Das bedeutet nicht, dass Jesus Angst vor ihnen hatte. Später wird er ihnen offen entgegentreten und schließlich freiwillig den Weg zum Kreuz gehen. Aber seine Stunde war noch nicht gekommen (Joh 7,30; 8,20).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus ging einem vorzeitigen Konflikt mit den religiösen Führern aus dem Weg. Er handelte nicht nach menschlichem Ehrgeiz, wie ich es vielleicht getan hätte, sondern nach dem Zeitplan seines Vaters. Er entzog sich nicht aus Furcht, sondern aus Gehorsam.
Zugleich verhinderte Jesus dadurch eine Rivalität zwischen seinen Anhängern und denen des Johannes. Diesen Konflikt haben wir schon genauer betrachtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spurgeon bemerkte einmal sinngemäß, dass Christus nie vor einer Schlacht floh, sondern immer den Weg wählte, den sein Vater für ihn bestimmt hatte. Der Rückzug war kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck vollkommener Abhängigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir neigen dazu, Erfolg festhalten zu wollen und Widerstände sofort zu bekämpfen. Doch unser Herr lehrt uns etwas anderes. Nicht jede offene Tür soll mit Gewalt durchschritten werden. Nicht jeder Konflikt muss gesucht werden. Nicht jede Gelegenheit, sich zu behaupten, kommt von Gott.
Manchmal besteht geistliche Reife gerade darin, auf Gottes Zeit zu warten und sich von ihm führen zu lassen. Christus lief seiner Stunde nicht voraus. Er war nie getrieben von Menschenfurcht und nie gelenkt von Menschenlob. Er lebte allein unter der Herrschaft seines Vaters.
Und gerade weil er nach Galiläa ging, kam er nach Samaria. Und gerade weil er zu Samaria kam, wurde eine verlorene Frau gefunden und eine ganze Stadt hörte das Evangelium.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Christus nachfolgt, muss nicht den schnellsten oder sichtbar erfolgreichsten Weg wählen. Es genügt, den Weg zu gehen, den der Vater bestimmt. Denn auch hinter scheinbaren Umwegen stehen seine Weisheit und seine rettenden Absichten.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Wer glaubt, hat ewiges Leben</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-10/wer-glaubt-hat-leben/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-10/wer-glaubt-hat-leben/</id>
    <published>2026-06-10T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-10T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Kein Mittelweg, kein neutraler Boden – ein schwacher Griff hält einen starken Retter.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Es gibt Entscheidungen im Leben, die man aufschieben kann. Welche Farbe das Auto haben soll. Wo man Urlaub macht. Welchen Beruf man ergreift... Aber es gibt eine Entscheidung, die niemand dauerhaft vertagen kann: Was mache ich mit Jesus Christus?
Johannes der Täufer beendet sein Zeugnis über Christus mit einer Aussage, die klarer kaum sein könnte:
„Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3,36)
Auffällig ist, dass Jesus hier nicht einfach als Lehrer oder Vorbild vorgestellt wird, sondern als der Sohn. Alles entscheidet sich an und durch seine Person. Der Vers teilt die Menschheit nicht in gute und schlechte Menschen, nicht in Religiöse und Gottlose, sondern in zwei Gruppen: solche, die dem Sohn glauben, und solche, die ihn ablehnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beachten wir die Zeitform. Es heißt nicht: „wird einmal haben“, sondern „hat“. Ewiges Leben beginnt nicht erst im Himmel, sondern in dem Augenblick, in dem ein Mensch Christus vertraut. Er empfängt Vergebung, wird mit Gott versöhnt und hat Frieden mit seinem Schöpfer.
Dieser Glaube ist mehr als ein Für-wahr-Halten. Er bedeutet, sich Christus anzuvertrauen, ihn als Herrn anzunehmen und seine Hoffnung ganz auf ihn zu setzen. Der Glaube blickt weg von der eigenen Gerechtigkeit und ruht allein auf dem Werk des gekreuzigten und auferstandenen Sohnes Gottes.
Wer dem Sohn nicht gehorcht, bleibt unter Gottes Zorn
Das Wort, das hier mit „nicht glaubt“ übersetzt wird, hat auch die Bedeutung von „ungehorsam sein“. Unglaube ist nicht bloß ein Mangel an Information, sondern die Weigerung, sich dem Sohn zu unterstellen, und damit sogar Sünde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jesus sagt nicht, dass Gottes Zorn erst eines Tages kommen wird. Er sagt, dass er „bleibt“. Der Mensch steht von Natur aus bereits unter Gottes gerechtem Zorn. Christus kam nicht, um neutrale Menschen vor einer möglichen Gefahr zu retten, sondern um verlorene Sünder aus einem Zustand zu retten, in dem sie sich bereits befinden.
Das mag in einer Zeit, die Gottes Liebe betont und seinen Zorn verschweigt, hart klingen. Aber gerade deshalb ist das Evangelium so herrlich. Wenn Gott keinen gerechten Zorn hätte, gäbe es auch keine wirkliche Erlösung. Am Kreuz traf der Zorn Gottes den sündlosen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Entschuldigt mein ausschweifen, aber es ist so wichtig, noch etwas besonders zu betonen: Es gibt keinen Mittelweg und keinen neutralen Boden mehr. Niemand steht zwischen Leben und Zorn. Entweder ist Christus mein Retter, oder ich trage meine Schuld selbst. Entweder bleibe ich unter Gottes Gericht, oder ich bin durch den Sohn mit Gott versöhnt.
Das Evangelium ist deshalb nicht zuerst eine Einladung zu einem besseren Leben, sondern zu einem neuen Leben. Nicht eine kleine Verbesserung des alten Menschen, sondern Rettung für den Verlorenen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielleicht blickst du auf deinen schwachen Glauben und fragst dich, ob er ausreicht (so geht es mir fast täglich). Die Sicherheit liegt aber nicht in der Stärke deines Glaubens, sondern in der Größe des Sohnes, auf den dein Glaube gerichtet ist. Ein schwacher Griff hält einen starken Retter immer noch fest.
Und wenn du Christus gehörst, dann lies diesen Vers nicht mit Furcht, sondern mit Dankbarkeit. Der Zorn Gottes liegt nicht mehr auf dir, weil er auf Christus gelegt wurde. Du musst nicht hoffen, irgendwann Leben zu bekommen, du hast es bereits. Der Vater hat dich dem Sohn gegeben, und der Sohn wird keinen verlieren, der zu ihm kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darum richte deinen Blick heute neu auf Christus. Nicht auf deine Gefühle, nicht auf deine Leistungen, nicht auf deine Vergangenheit. Unter dem Gekreuzigten ist Leben. Außerhalb von ihm ist Tod.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber in ihm gibt es volle Vergebung, bleibende Annahme und eine Hoffnung, die bis in die Ewigkeit trägt, nicht weil wir so stark sind, sondern Jesus!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja ich weiß, mal kommt eine Andacht, mal nicht, mal ist sie fünf manchmal fünfzig Sätze lang. Aktuell fehlt mir ein bisschen die Struktur im Alltag um regelmäßig in einem einheitlichen Stil zu schreiben. Ich hoffe es wird bald wieder strukturierter (aktuell kommt alles in die Andacht was mir einfach auf dem Herzen liegt).&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Alles in seiner Hand</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-09/alles-in-seiner-hand/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-09/alles-in-seiner-hand/</id>
    <published>2026-06-09T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-09T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Die Hand, die ans Kreuz genagelt wurde, hält heute das Zepter des Universums.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Dieser kurze Vers öffnet uns den Blick in das Allerheiligste Gottes, in das ewige Verhältnis zwischen Vater und Sohn. Konservative Ausleger wie Spurgeon haben hier immer wieder betont: Unsere Errettung ruht nicht auf einem wackeligen Fundament, sondern auf der ewigen, unerschütterlichen Liebe Gottes.
Zwei fundamentale Wahrheiten schenken uns hier tiefen Trost:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;die Quelle von allem ist Liebe.
Die Liebe des Vaters zum Sohn ist kein zeitliches Gefühl, sondern ein ewiger Zustand. Bevor die Welt war, liebte der Vater den Sohn. Und das Staunenswerte ist: Weil wir in Christus sind, zieht diese Liebe uns mit hinein.
die Allmacht im Dienst der Gnade.
Der Vater hat dem Sohn nicht einiges, sondern alles in die Hand gegeben. Spurgeon sagte einmal sinngemäß, dass diese Hand, die einst an das Kreuz genagelt wurde, heute das Zepter des Universums hält.
Jedes Atom, jede Krise, jede Träne und auch deine persönliche Zukunft liegen in dieser Hand. Es ist die Hand des Mittlers. Wenn alles in Seiner Hand liegt, dann kann nichts und niemand uns aus dieser Hand reißen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Exegese darf nicht der Souveränität Christi ausweichen. Wenn Ihm alles übergeben ist, dann bedeutet das: Er hat das erste und das letzte Wort. Er hat die Vollmacht zu richten, aber er hat vor allem die Vollmacht zu retten.
Die Frage, die uns dieser Vers stellt, geht ins Mark: Wenn der Vater dem Sohn alles anvertraut hat, hast du Ihm auch alles anvertraut?
Oft versuchen wir, die Kontrolle über Bereiche unseres Lebens zu behalten (unsere Sorgen, unsere Familie, unsere Schuld). Doch das ist Torheit. Wenn der allmächtige Vater dem Sohn das gesamte Universum anvertraut, wie viel mehr können wir Ihm unser kleines Leben überlassen!
Seine Hand ist stark genug, um den ganzen Kosmos zu regieren, und sanft genug, deine Wunden zu verbinden.
Wir dürfen heute still werden in dem Bewusstsein: Nichts ist unkontrolliert. Die Welt mag ins Wanken geraten, aber die Hand, die dich hält, regiert den Kosmos.
Lauschen wir noch diesem Gebet eines treuen Christen:
Herr Jesus Christus, ich danke Dir, dass der Vater alles in Deine Hand gelegt hat. Du bist der König der Könige und mein Retter. Ich lege mein Leben, meine Sorgen und meine Zukunft neu in Deine durchbohrten, allmächtigen Hände. Du hast alle Vollmacht, und bei Dir bin ich ewig geborgen. Amen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Gott ist wahrhaftig</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-07/gott-ist-wahrhaftig/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-07/gott-ist-wahrhaftig/</id>
    <published>2026-06-07T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-07T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Der Wert unseres Glaubens liegt nicht in seiner Größe, sondern in seinem Gegenstand: Christus.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Wer das Zeugnis Jesu annimmt, stimmt nicht nur einer religiösen Aussage zu. Er setzt sein Siegel darunter, dass Gott die Wahrheit sagt. Glaube bedeutet deshalb mehr als Zustimmung mit dem Verstand. Er ist ein Vertrauensakt. Der Mensch hört Christus und sagt damit: Gott irrt nicht! Gott täuscht nicht! Gott ist wahrhaftig!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist bemerkenswert, denn wir leben in einer Zeit, in der jeder alles hinterfragt. Meinungen wechseln ständig und Gewissheit löst sich auf. Doch der Glaube an Christus beginnt dort, wo ein Mensch aufhört, Gott auf die Anklagebank zu setzen, und stattdessen bekennt: Was Gott sagt, ist wahr, auch wenn meine Gefühle schwanken und mein Verstand nicht jede Antwort findet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johannes führt uns dann tiefer. Jesus redet nicht nur über Gott, sondern die Worte Gottes selbst. Kein Prophet, kein Lehrer und kein Prediger hat jemals so gesprochen. Seine Worte tragen göttliche Autorität, weil der Vater ihm den Geist nicht nach Maß gegeben hat. Bei uns ist alles begrenzt. Unsere Liebe, unsere Erkenntnis und unsere Kraft haben ihre Grenzen. In Christus gibt es keine Begrenzung. Die Fülle des Geistes ruht auf ihm. Darum sind seine Worte niemals leer und seine Verheißungen niemals unsicher.
Das bedeutet auch, dass wir nicht zu einem Christus kommen, der gerade genug Gnade besitzt, um einige wenige zu versorgen. Wir kommen zu einem Retter, in dem die ganze Fülle Gottes wohnt. Seine Geduld ist nicht knapp. Seine Barmherzigkeit ist nicht rationiert. Seine Kraft wird nicht erschöpft. Niemand wird jemals feststellen, dass Christus zu wenig für ihn gewesen wäre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darum ruht der Glaube nicht auf der Stärke unseres Festhaltens, sondern auf der Kraft dessen, an den wir uns klammern. Der Wert unseres Glaubens liegt nicht in seiner Größe, sondern in seinem Gegenstand. Und dieser Gegenstand ist Christus, der Gesandte Gottes, dessen Worte wahr sind. Wer ihm vertraut, baut nicht auf Sand, sondern auf die unerschöpfliche Treue Gottes.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Der von oben kommt</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-06/der-von-oben-kommt/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-06/der-von-oben-kommt/</id>
    <published>2026-06-06T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-06T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Christus bleibt über allen – ob Menschen ihn ehren oder verwerfen, seine Worte bleiben wahr.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Christus ist nicht einfach ein weiterer Lehrer unter vielen. Er ist der, der von oben gekommen ist und deshalb über allen steht. Propheten und Prediger sind Menschen von der Erde; sie sprechen nach dem Maß ihrer Erkenntnis. Aber der Herr Jesus kommt aus dem Himmel. Er redet nicht über Dinge, die er nur vermutet oder gelernt hat. Er bezeugt, was er selbst gesehen und gehört hat. Seine Worte tragen die Autorität des Himmels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie töricht ist es daher, wenn Menschen meinen, sie könnten über seine Aussagen diskutieren und selbst entscheiden, ob sie diese annehmen müssen, oder nicht ! Der Sohn Gottes irrt nicht. Er spricht keine Meinungen aus, sondern offenbart die Wahrheit Gottes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über diesen Versen liegt ein trauriger Schatten: Der Herr bringt den Menschen himmlische Wahrheit, und die Menschen verschließen ihre Herzen. Der Schöpfer spricht, und seine Geschöpfe hören nicht zu. Das Licht scheint in die Finsternis, und die Finsternis liebt ihre Dunkelheit mehr als das Licht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch verliert Christus nichts von seiner Herrlichkeit durch die Ablehnung der Menschen. Er bleibt über allen. Ob Menschen ihn ehren oder verwerfen, seine Worte bleiben wahr, seine Herrschaft bleibt bestehen, und glückselig ist der Mensch, der sein Zeugnis annimmt und sich unter die Autorität dessen beugt, der vom Himmel gekommen ist, um Gottes Wahrheit zu verkünden.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Er muss wachsen, ich muss abnehmen</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-04/er-muss-wachsen/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-04/er-muss-wachsen/</id>
    <published>2026-06-04T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-04T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Nicht der Bräutigam, nur sein Freund – Johannes&#39; Freude ist erfüllt, wenn Christus geehrt wird.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Johannes der Täufer sieht sich nicht als Mittelpunkt der Geschichte. Er ist nicht der Bräutigam, sondern nur dessen Freund. Seine Aufgabe ist nicht, Menschen an sich zu binden, sondern sie zu Christus zu führen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie groß ist der Unterschied zwischen menschlichem Ehrgeiz und echter Demut! Der natürliche Mensch freut sich, wenn andere auf ihn schauen. Johannes freut sich, wenn alle Augen auf Jesus gerichtet werden. Er hört die Stimme des Bräutigams und weiß: Jetzt ist der gekommen, auf den ich mein ganzes Leben hingewiesen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darum sagt er: „Diese meine Freude ist nun erfüllt.“ Seine Freude besteht nicht darin, wichtig zu sein, sondern darin, dass Christus geehrt wird. Nicht sein Dienst, nicht sein Erfolg, nicht seine Anhängerschaft erfüllt ihn, sondern die Gegenwart des Herrn.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Johannes 3,30] Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo Jesus größer wird, verliert der gläubige Mensch nichts. Im Gegenteil: Dort findet er die tiefste Freude. Die größte Zufriedenheit eines Christen liegt nicht darin, selbst gesehen zu werden, sondern darin, Christus leuchten zu sehen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Nicht Christus, nur sein Zeuge</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-03/nicht-christus-sondern-zeuge/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-03/nicht-christus-sondern-zeuge/</id>
    <published>2026-06-03T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-03T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Wir müssen niemanden bekehren – aber wir dürfen von Jesus Zeugnis ablegen.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Das wichtigste in unserem Leben als Nachfolger und Jünger Jesus ist, Jesus selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Und das geht so schnell. Wie einfach haben es Hobbys, Arbeit, Sorgen oder Freuden sich zwischen uns und Jesus zu stellen, so daß wir ihn nicht mehr sehen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johannes sagt hier etwas was wir uns selbst auch immer wieder sagen müssen, aber auch anderen: &amp;quot;Wir sind nicht Christus!&amp;quot;. Wir haben es nicht zu verantworten wenn unsere Kinder, unsere Nachbarn, oder unsere Eltern andere Wege gehen, wir haben garnicht die Macht unsere Kinder zu &amp;quot;bekehren&amp;quot;. Wir müssen auch nicht perfekt sein, wir müssen uns nicht selbst retten, wir dürfen einen Retter haben der uns liebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wir haben die Aufgabe unseren Kindern, Eltern, Nachbarn und den Menschen die in unserem Sichtbarkeitsbereich sind, Zeugnis abzulegen von Jesus. In aller Klarheit und Wahrheit: du gehst verloren weil du ein Sünder bist, aber Jesus ist dein Retter, das Lamm was für dich zur Schlachtbank lief. Das tat Johannes, und das sollten wir auch.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Vom Himmel gegeben</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-02/vom-himmel-gegeben/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-06-02/vom-himmel-gegeben/</id>
    <published>2026-06-02T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-06-02T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Alles kommt von Gott – Ruhm und Ehre gebühren ihm, nicht uns.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Alles kommt von Gott, das gute wie das schlechte. Das ist bei Gottlosen so wie auch bei Gottesfürchtigen.
[Matthäus 5,45b] Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
Jetzt kann man sich fragen warum das so ist aber das würde den heutigen vers überstrapazieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sich aber festhalten lässt ist folgendes: Wenn alles von Gott kommt, das gute und das schlechte und das bei Gerechten gleich wie bei ungerechten ist, welchen Vorteil hat es dann gerecht zu sein?
[Römer 8,28] Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Das ist ein starker Trost. Auch wir Christen gehen durch tiefe Täler, ohne Wasser, in denen die Räuber lauern, aber wir wissen das es uns zum Guten dienen muss, weil Gott uns liebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und die Aussage ist auch insofern wichtig, dass sie uns im Alltag trifft. Wie oft ist es so das wir uns gegenseitig an Zahlen messen? Ich habe mehr gewichte auf der Hantelbank gedrückt. Bei unserer Evangelisation kamen mehr Besucher.
Das ist alles schön und gut, aber es ist kein Indikator für einen erfolgreichen Christen oder eine erfolgreiche Gemeinde. Denn alles was wir erleben in unserem persönlichen Leben, aber auch in unseren Gemeinden und auf arbeit ist alles Geschenk von Gott. Ruhm und Ehre gebührt ihm, nicht uns.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Kein Machtkampf mit Gott</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-05-30/kein-machtkampf/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-05-30/kein-machtkampf/</id>
    <published>2026-05-30T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-05-30T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Die Jünger stritten um Einfluss – einen Machtkampf mit Gott verlieren wir immer.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Schonmal aufgefallen? Die Streitfrage endet garnicht mit einem Fragezeichen. Und es ist nichtmal ein Fragesatz, es ist eigentlich eine ganz normale Feststellung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über was haben denn die Jünger nun eigentlich gestritten? Die eigentliche Frage ist nämlich diese: &amp;quot;Warum gehen die Leute zu Jesus zum taufen und nicht zu uns?&amp;quot;. Und der Streit ging vermutlich genau um diese Frage des Einflusses.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was hatten die Jünger des Johannes eigentlich erwartet? Sie hätten wahrscheinlich gern gehört:
„Macht euch keine Sorgen, ich bleibe der wichtigste Prophet.“, oder „Die Leute werden bald wieder zu uns zurückkommen.“, oder
„Mein Dienst ist genauso bedeutend wie der von Jesus.“, aber Johannes der Täufer steht über diesen Dingen. Ein Machtkampf mit Gott verlieren wir immer?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo steh ich heute in solchen machtkämpfen?&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Treue kostet</title>
    <link href="https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-05-28/treue-kostet/" rel="alternate" type="text/html" />
    <id>https://gfdt-andachten.de/andachten/2026-05-28/treue-kostet/</id>
    <published>2026-05-28T00:00:00.000Z</published>
    <updated>2026-05-28T00:00:00.000Z</updated>
    <summary>Johannes sprach die Wahrheit aus, obwohl es ihn Freiheit und Leben kostete.</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Der Hinweis in unserem heutigen Vers wirkt zunächst seltsam: „Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis geworfen worden.“. Das Johannes-Evangelium erklärt später aber nicht mehr ausführlich, warum das geschah. Wahrscheinlich liegt das daran, dass der Verfasser voraussetzt, dass seine Leser die Geschichte bereits aus den anderen Evangelien kannten. Das Johannesevangelium wiederholt oft nicht alles, sondern ergänzt gezielt andere Berichte und richtet den Fokus stärker auf Jesus selbst statt auf Johannes den Täufer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum wurde Johannes der Täufer verhaftet?
Nach Markus 6 und Matthäus 14 kritisierte Johannes öffentlich den Herrscher Herod Antipas, weil dieser die Frau seines Bruders geheiratet hatte: Herodias. Johannes sagte offen: „Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben.“ Diese Konfrontation mit politischer Macht führte zu seiner Gefangenschaft. Später wurde er auf Wunsch der Tochter der Herodias enthauptet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein kurzer geistlicher Impuls daraus:
Johannes der Täufer war bereit, Wahrheit auszusprechen, obwohl es ihn Freiheit und schließlich das Leben kostete. Sein Dienst zeigte: Treue zu Gott bedeutet nicht immer Sicherheit, aber Klarheit, Mut und Konsequenz. Gleichzeitig tritt Johannes im Johannesevangelium immer mehr in den Hintergrund, damit Jesus sichtbar wird, was aber genau dem entsprach was er selbst sagte.
[Johannes 3,30] Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.&lt;/p&gt;
</content>
  </entry>
</feed>
