Hochzeit in Kana
„Und am dritten Tag war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war dort.“ (Johannes 2,1)
Immer wenn wir im Johannes-Evangelium Formulierungen lesen die uns aus den ersten Büchern Mose bekannt vorkommen, hat das seinen Grund. Auch hier. [1. Mose 1,13] Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der dritte Tag.
Das dies kein durch zählen der Tage sein kann wird klar, wenn man sich das Kapitel 1 nochmal langsam durchliest. Dort wird drei mal geschrieben "am folgenden Tag". Das bedeutet das Kapitel eins schon mindestens 4 Tage umfasst.
Was wurde denn am dritten Tag geschaffen? Und was ist am dritten Tag so besonders? [1. Mose 1,10] Und Gott nannte das Trockene Erde; aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, dass es gut war. Gott schuf das Land und die Meere und sah das es gut war. Danach schuf er die Gräser, Sträucher und Bäume und sah erneut das es gut war. Zwei Mal an einem Tag sah Gott das es gut war. Was für ein freudiges Ereignis. Der dritte Tag war der Dienstag, dieser Tag wird bis heute sehr gern für Hochzeiten benutzt.
Uns wird im Text noch gesagt, daß Maria, die Mutter Gottes, auch bei der Feier war. Eine Hochzeit ist der feierliche Beginn der Ehe von Mann und Frau. Wie gut wenn auch Jesus dazu eingeladen ist.